Ursachen, Prävention, Frühdiagnostik und Präzisionstherapie

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, nimmt weltweit rasant zu und der Krebs ist bereits jetzt schon eine der führenden Todesursachen weltweit. Im Focus unseres Interesses sind die engen Zusammenhänge zwischen Infektionen und Krebs, zumal rund 20% aller krebsbedingten Todesfälle in Entwicklungsländern von Virusinfektionen ausgelöst wurden und die zweithäufigste Krebsart weltweit, der Magenkrebs, wird unter anderem durch das Bakterium Helicobacter pylori ausgelöst. Insbesondere besteht die Möglichkeit, dass weitere Krebsarten des Menschen infektionsbedingt sind. Der Nachweis solcher Zusammenhänge wäre von immenser Bedeutung für eine gezielte Vermeidung krebsfördernder Infektionen, doch er ist nur schwer zu führen, insbesondere wegen der großen zeitlichen Distanz zwischen einer Infektion und viel späteren Auftreten von Krebs.

Jüngste Entwicklungen der Molekularbiologie und der Biomedizin lassen jedoch auf revolutionäre Neuerungen in der Frühdiagnostik und der personalisierten Therapie von Krebs hoffen. Die aktuellen Förderschwerschwerpunkte der Stiftung liegen in der Erforschung von Magenkrebs, Ovarialkarzinom und Gebärmutterhalskrebs.